Reiche Frucht - In memoriam Pater Jiju
Am Dienstag, den 5. Mai, als in der Heimat von Pater Jiju der Beerdigungsgottesdienst gefeiert wurde, pflanzten zeitgleich Menschen im Pfarrverband Laim ein Apfelbäumchen - als bleibende Erinnerung für unseren Seelsorger. Pfarrverbandsleiter Pfarrer Georg Rieger: "Pater Jijus sterblicher Leib wurde in die Erde gelegt. Zur selben Zeit haben wir im Pfarrgarten von Zwölf Apostel ein Apfelbäumchen gepflanzt. Möge es reiche Frucht bringen, wie das Leben von P. Jiju reiche Frucht gebracht hat."
Bei der Pflanzaktion sangen die Anwesenden zu Ehren von Pater Jiju das Magnificat.
Die Aufzeichnung des Gottesdienstes in der Heimat Pater Jijus kann über diesen Link nochmals nachverfolgt werden:
www.youtube.com/watch
(Bitte beachten Sie: Der Livestream bietet auch den Anblick des offenen Sarges und kann für manche Menschen emotional belastend oder verstörend sein.)
Im Gebet bleiben wir mit Pater Jijus Familie und seiner Heimatgemeinde verbunden.
Bewegender Abschied im Pfarrverband - Voller Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit
Am Montag, 27. April, genau eine Woche nach dem tragischen tödlichen Unglück, hatte in der Pfarrkirche Zu den heiligen Zwölf Aposteln das feierliche Requiem für unseren verstorbenen Seelsorger Pater Jiju Kilukkan stattgefunden. Es wurde in einer sehr würdevollen und zugleich tief bewegenden Atmosphäre gefeiert. Zahlreiche Priester, viele Mitbrüder aus dem Schönstatt-Orden, dem der Verstorbene angehört hatte, sowie eine große Zahl von Gläubigen waren zusammengekommen, um Abschied von Pater Jiju zu nehmen. Seine Familie und Freunde in der indischen Heimat konnten über Livestream an der Feier teilnehmen und waren so mit der Trauergemeinde verbunden.
Aufzeichnung des Requiems für Pater Jiju Kilukkan
Bildeindrücke von dem Requiem
Die feierlich gestaltete Liturgie und die musikalische Begleitung durch den Kirchenchor von Zwölf Apostel verliehen der Feier einen besonderen Rahmen. In seiner Trauerpredigt würdigte Pater Arkadiusz Sosna, Generalleitung der Schönstatt-Patres international, das Leben und Wirken von Pater Juju und fasste dessen selbstlose Hingabe als Seelsorger, sein Leben und sein grenzenloses Engagement für die Menschen eindrucksvoll in Worte. „Er ist im treuen Dienst gestorben. “ Pfarrer Georg Rieger, Leiter des Pfarrverbands Laim, in dem Pater Jiju zuletzt wirkte, sprach dem Verstorbenen tiefen Dank aus: „Jiju, Du hast uns einander nähergebracht, hast uns viele Früchte geschenkt, hast Menschen neu erblühen lassen.“
Letzter Weg zum Altar – getragen von Liebe und Erinnerung
Ein besonders ergreifender Moment war am Ende der Trauerfeier das Abschiedsritual aus dem syro-malabarischen Ritus, mit dem Pater Jijus Mitbrüder seinen Sarg zum Altar trugen und dazu indische Gebete sprachen. Die große Anteilnahme zeigte, wie sehr die Menschen den Verstorbenen geschätzt und geliebt hatten.
Am Ende der Feier nutzten zahllose Menschen die Gelegenheit, sich persönlich am Sarg von Pater Jiju zu verabschieden – Abschied in stiller Dankbarkeit und Trauer, Abschied von einem Seelsorger, der viele Herzen berührt hat und dessen Wirken unvergessen bleiben wird. Der Leichnam von Pater Jiju wird in seine indische Heimat überführt und dort bestattet werden. Möge er in Frieden ruhen.
Das Kondolenzbuch liegt in der Pfarrkirche aus und wird der Familie des Verstorbenen ausgehändigt werden. Ihr gilt unser tiefes Mitgefühl.
Wer nicht persönlich an dem Requiem für Pater Jiju teilnehmen konnte, hat noch bis 04. Mai die Möglichkeit, die Aufzeichnung über Youtube anzusehen:
Requiem für Pater Jiju Kilukkan
Zum Tode von Pater Jiju